Offroad-Notizen: Kiwis triumphieren, Gluth verlängert

Die ersten kontinentalen Meister des Jahres 2018 sind gekürt. Auf der neuseeländischen Südinsel scheiterten vor allem die Rivalen aus dem Nachbarland. Aus dem Commonwealth, von einer anderen Insel, kommt eine weitere Nachricht, die auch für das deutsche Cross-Country-Lager nicht uninteressant ist. Offroad-Notizen am 12. Februar 2018.

 

Bei den Ozeanien-Meisterschaften am Signal Hill in Dunedin, Neuseeland, triumphierten die Biker aus dem Gastgeberland. Bei den Herren holte sich Anton Cooper (Trek Factory Racing) zum dritten Mal in Serie den Titel des kontinentalen Meisters. Allerdings profitierte er bei seinem Sieg mit 1:57 Minuten Vorsprung auch von technischen Problemen bei seinem Landsmann Sam Gaze (Specialized Factory Racing). „Ich musste zweimal einen Stopp einlegen“, zeigte sich Gaze enttäuscht, während sein Landsmann Cooper „begeistert“ war über seinen Sieg. Bronze ging an den Australier Cameron Yvory, der schon 4:39 Minuten zurücklag. Für Daniel McConnell (Primaflor-Mondraker) war sein fünfter Rang (+6:40) sicher eine Enttäuschung.

Bei den Damen hätte man im Vorfeld Samara Sheppard sicher auch nicht ganz oben auf dem Podest gesehen. Favorisiert war Rebecca Henderson (Primaflor-Mondraker), doch die wurde nur Vierte, 7:25 Minuten hinter Sheppard, die 3:28 Minuten vor Holly Harris gewann. Kate Fluker aus Neuseeland holte Bronze (+5:07).

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Das Silverback OMX-Team meldet eine weiteren Neuzugang. Der britische U23-Meister Frazer Clacherty hat einen Zweijahres-Vertrag unterzeichnet. Clacherty war 2017 Siebter der U23-EM und Zehnter der Weltmeisterschaften in der Nachwuchs-Kategorie. Vor Clacherty hatte OMX die Verpflichtung von Raphael Gagne aus Kanada bekannt gegeben.

Beim Team von Paul Beales wird auch der Freiburger Martin Gluth für ein weiteres Jahr in die Pedale treten. Es ist seine vierte Saison bei Silverback OMX. Auch die Südafrikanerin Mariske Strauss bleibt der Equipe erhalten.

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