Sportler des Jahres: Ehrung für Sabine Spitz

Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport – Schurter diesmal Dritter

Die zurückgetretene Olympiasiegerin Sabine Spitz hat im Rahmen der Sportler des Jahres-Wahl den „Sparkassenpreis für Vorbilder im Sport“ überreicht bekommen. Weltmeister Nino Schurter wurde unterdessen in der Schweiz bei Swiss Sports Awards auf Rang drei gewählt. 2018 hatte er die Wahl gewonnen.

 

Mit dem 40000 Euro dotierten Preis ehrt die Sparkassen-Finanzgruppe Persönlichkeiten aus dem Sport, die auch neben ihren Erfolgen, durch ihre Fairness, ihren Leistungswillen oder ihr charismatisches Auftreten jungen Sportlern und der Gesellschaft ein Vorbild sind, heißt es in einer Pressemitteilung.
„Sabine Spitz hat in ihrer langen Karriere sportliche Höchstleistungen gezeigt und mit drei olympischen Medaillen in allen Farben sowie zwei WM- und vier EM-Goldmedaillen überragende Erfolge erzielt. Mit Disziplin, Durchhaltevermögen und ihrem ebenso freundlichen wie bescheidenen Wesen ist sie auf und abseits der Strecke ein großes Vorbild“, wird Helmut Schleweis, Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes zitiert.

Spitz äußerte sich „überrascht“ darüber, dass sie „einen der bedeutendsten Preise im deutschen Sport“ erhalten habe. „Es ist eine besondere Ehre, die mich sehr stolz macht und auch motiviert, mich in verschieden Projekten und auf unterschiedlichen Ebenen weiterhin im und für den Sport einzusetzen.“

Spitz wurde 2009 auch schon für ihre Anti-Doping-Haltung eine Auszeichnung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) verliehen und 2018 bekam sie den Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg.
Die 40000 Euro sind zur Hälfte für konkrete Maßnahmen der Nachwuchsförderung bestimmt. Die Preisträgerin bestimmt an welche Projekte die 20000 verteilt werden. Sabine Spitz hat sich entschieden, den Mountainbike-Nachwuchs ihres Heimatvereins SG Rheinfelden, das Junior Team des RSV Trompeter Bad Säckingen, sowie ihren Stiftungsfonds „Für die Zukunft junger Menschen“ unter dem Dach von IN VIA zu unterstützen. Neben dem Engagement im Nachwuchs-Leistungssport, liegt ihr der Stiftungs-Fonds besonders am Herzen.

„Er soll möglichst vielen Jugendlichen – egal welchen sozialen oder familiären Background diese haben – die Möglichkeit geben, sportlich aktiv zu sein. Damit wird ein wesentlicher Beitrag zur gesellschaftlichen Integration und für eine motivierte Zukunft geleistet“ erklärt die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin.

Die zweite Hälfte des Betrags ist für die sportliche, respektive berufliche Karriere der Preisträgerin bestimmt.

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Weltmeister Nino Schurter (Scott-Sram) landete bei der Schweizer Wahl zu den Sportlern des Jahres erneut unter den besten Drei. Nachdem der Olympiasieger 2018 die Wahl erstmals gewonnen hatte, landete er diesmal mit 15,99 Prozent hinter Schwinger Christian Stucki (30,31 Prozent) und Tennis-Legende Roger Federer (21,59) auf Rang drei. „Schwingen“ ist eine Variante des Freistil-Ringens und ein Schweizer Nationalsport.

Bei den Trainern landete Schurters Coach Nicolas Siegenthaler hinter dem Leichtathletik-Coach Adrian Rothenbühler auf Rang zwei.

Europameisterin Jolanda Neff (Trek Factory Racing) gehörte zu den 15 Nominierten, kam aber als Siebte nicht in die Entscheidung der besten Sechs.

 

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